WWW.BOOK.DISLIB.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Books, dissertations, abstract
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:   || 2 | 3 | 4 |

«MDAW XML – extensible markup language Dient zur Strukturierung und Beschreibung von Daten. Trennt Inhalt von der Formatierung Ein Dokument ist ein ...»

-- [ Page 1 ] --

MDAW

XML – extensible markup language

Dient zur Strukturierung und Beschreibung von Daten. Trennt Inhalt von der

Formatierung

Ein Dokument ist ein XML-Dokument, wenn es wohlgeformt ist. Genügte s

weiteren Beschränkungen, kann es gültig sein.

Wohlgeformt:

• Logische Struktur ist korrekt

• Alle Wohlgeformtheitsbeschränkungen sind erfüllt

Gültig(valid):

• Passende DTD (Document Type Definition) bzw. Schema

• Beschränkungen der DTD sind eingehalten Inhalt von XML-Dokumenten XML-Dokumente enthalten Text • Text = Folge von Zeichen (Markup/Zeichendaten) • Zeichen = atomare Einheit von Text (ISO/IEC) •

Markup:

• Tags (Start/Ende/Empty) • Entity-Referenzen • … • Text, der kein Markup ist, bildet die Zeichendaten • Wohlgeformtheit

Basiskriterien, die sich aus der Grammatik ergeben:

Root element trägt Namen des DTD • Es gibt nur ein root element • Gültige Verschachtelungen der Tags • Leere Elemente müssen abgeschlossen sein • Attribute müssen in („) eingeschlossen werden • Überprüfung durch Prüfprogramme (Validierer) möglich •

Grundbegriffe:

Dokument-Type-Definition

• Legt Regeln für den Aufbau von Dokumenten fest

• Beschränkungen der logischen Struktur

• Gültigkeit des XML-Dokuments Seite 1 von 33

Elemente:

Befehlssatz für das XML-Dokument: wird in der DTD festgelegt

Attribute:

• Parameter mit denen die Elemente näher spezifiziert werden

• Werden zusammen mit den Elementen in der DTD festgelegt DTD

Externe DTD:

In separater –Datei, auf die verwiesen wird

Interne DTD:

Direkter Bestandteil der DTD

Eigenschaften der DTD:

• Mehrfach-Deklarationen möglich

• Interne DTD überschreibt externe DTD

• Intern + extern werden zusammengefasst (Gesamt-DTD)

Elemente:

Für das Dokument gültige Befehle Elemente gestehen aus einem Start-Tag und einem End-Tag • End-Tag muss vorhanden sein • Schachtelungen sind möglich • Element-Arten

• Inhalt besteht nur aus Elementen

• Inhalt besteht nur aus Daten

• Mischform: Inhalt besteht aus Elementen und Daten Wurzel- oder Dokument-Element Muss in jedem XML-Dokument vorhanden sein • Muss alle anderen Elemente einschließen (Container) • Wurzelelement = Name der Dokumenttyp-Deklaration • Leeres Element ist erlaubt, wenn in der Deklaration „empty“ hinzugefügt wird.

Schachtelungen sind möglich, wenn Element mit „any“ deklariert ist.

Seite 2 von 33

Attribute:

Es gibt 3 verschiedene Attribut-Typen:

• Zeichenketten-Typ

• Aufzählungs-Typ

• Token-Typen (9 verschiedene)

Zeichenketten-Typ:

• Schlüsselwort CDATA

• Beliebige Zeichenfolge als Attribut zulässig Aufzählungs-Typ

• Hat kein Schlüsselwort

• Wird erkannt durch Wertliste

• Attribut kann nur einen Wert aus der Liste annehmen

• Default-Wert in DTD festlegen

Token-Typen:

–  –  –

IDREF/IDREFS:

• Verweist auf ein (mehrere) ID-Attribute

• Dadurch: Erstellung eines Links zum Element mit dieser ID

Attributvorgaben:

Muss ein Attribut gesetzt werden, soll es einen default-Wert haben?

#REQUIERED Angabe des Attributs ist zwingend erforderlich #IMPLIED Freiwillige Angabe des Attributs „wert“ Default-Wert bei nicht gesetztem Attribut #FIXED „wert“ Attribut hat beim Setzen immer den default-Wert Entities Textbausteine definierter/externe Dateien einbinden

–  –  –

Parameter Entities

• Werden in DTDs anstatt im Dokument verwendet

• Gleiche Verfahrensweise wie bei allg. Entities

• Kennzeichnung durch % Analysierte Entities

• Kürzel im Dokument/DTD

• Ersetzungstexte werden nach Markups durchsucht Nicht-analysierte Entities Schlüsselwort: NDATA XML ist eine auf Verwendbarkeit reduzierte Version von SGML Die Standard Generalized Markup Language dient der Dokumenttypbeschreibung XML beschreibt Dokumenttypen, nicht Dokumente HTML ist eine Instantierung eines DTDs und ist (beinahe) in XML ausdrückbar XML erlaubt durch DTDs selbstdefinierte Tags und baumartige Strukturierung von Dokumenten Ein XML-Schema definiert

• Die Struktur einer Instanz eines XML Dokuments

• Genau wie bei DTDs wird definiert, welche Elemente enthalten sein können, welche Elemente welche anderen Elemente enthalten können, etc

• Den Datentyp eines jeden Elements bzw. Attributs

• Etwa „eine Zahl zwischen 20 und 28“

• Ist in DTDs nicht möglich Warum Schema statt DTD?

Unzufriedenheit mit DTDs, weil zwei verschiedene Sprachkonzepte • eingesetzt werden müssen Verbesserte Typgebung bei den definierten Datentypen • Wunsch nach vordefinierten Datentypen, wie sie auch in Datenbanken • vorkommen Moderne XML-Werkzeuge unterstützen bei de Dokumenttypbeschreibungssprachen





• Anwendung von XML-Spy

• Erstellung eines DTD

• Erstellung eines XML Schemas

–  –  –

Metadaten enthalten Informationen über Daten • Metadaten sind maschinenlesbare Informationen im Web •

Anwendung von Metadaten:

Kataloge • Suchmaschine, Agentensysteme • Electronic Commerce • Digitale Signaturen, Privacy, Urheberschutz • Inhaltsbewertung, Ablaufdatum, etc • Recherche-Systeme, Annotationen, Blogs • PICS PICS = Platform for Internet Content Selection • PICS erlaubt es, Dokumente mit Attributen(Labels) zu versehen.

• Ursprüngliche Intention: Eltern und Lehrern ein Instrument bereit zustellen, das es ermöglicht zu kontrollieren, auf welche Information Jugendliche zugreifen können Die Mechanismen für die Vergabe und Verwaltung von PICS Attributen können auch für andere Zwecke eingesetzt werden

PICS-Prinzipien

Herstellerunabhängig und –übergreifend • Vergabe der PICS-Attribute durch den Informationsanbieter und • durch zahlreiche, unabhängige Institutionen Leichte Verwendbarkeit: Eltern und Lehrer sollen leicht regulieren • können, welche Information ihren Kindern zugänglich ist.

PICS-Aufgabenbereiche

Definition eines Vokabulars für die PICS-Attribute • Definiert 4 Kategorien (language, nudity, sex, violence) • Zuweisung von Attributen an ein Dokument • Verteilung und Verbreitung der Attribute • Erstellen von Filterungs-Software • Erstellen von Filterungs-Regeln • Anwendung der Filterung • Anwendung von Metadaten RDF RDF = Ressource Description Framework • Allgemeine Metadaten und deren Struktur kann mit RDF abgebildet • werden

–  –  –

Semantic Web Das Semantic Web ist die Repräsentation von Daten im World Wide Web in der Form, dass die Informationen eine wohldefinierte Bedeutung erhalten um Mensch und Maschine besser kooperieren zu lassen.

Es basiert auf dem RDF, welches eine Vielzahl von Applikationen integriert unter Anwendung von XML für die sprachliche Beschreibung und URLs für die Benennung.

Semantic Web Anwendungen:

• Datenrepresentation: RDF

• Subject/Praedikat/Objekt Triple

• Identifiziert durch URLs

• Keine Namenskonflikte

Kategorien:

• Datenintegration

• Datenabhängige Agenten

• Wissensmanagement

• Semantische Indices und semantische Portals

• Verwaltung persönlicher Daten

• Metadaten für Annotationen

• Metadaten für Beschreibung, Suche und Auswahl

• Metadaten für Medien und Inhalte

• Wissensgenerierung

• Management von Katalogen und Thesauri

• Syndication

Syndication:

• Veröffentlichung von Metadaten über Ressourcen

• Erlaubt Kategorisierung und Wiederbenutzung von Material RDF Beschreibung eines Kanals • Beschreibung einzelner Artikel, Bilder • RSS reader erlauben • Wiederauferstehung von Push • Weit verbreitet in Blogs • XML/SGML

SGML – Standard Generalized Markup Language:

• Ursprünglich für den (high-end) publishing Bereich eingeführt • (70er) Seite 6 von 33

• Zu allgemein

• Komplexität überfordert Browser

• HTML ist eine DTD in SGML

• XML Vereinfachung von SGML

• Strukturierte Datenspeicherung

• Strukturierter Datenaustausch XML-Entwurfsziele Einfache Nutzung im Internet • Viele Anwendungen ermöglichen • Kompatibilität zu SGML • Einfache Erstellung von Programmen • Unterschiedliche Darstellung auf ein Minimum reduzieren • Gute Lesbarkeit • Schnelles Design • Präziser und formaler Entwurf • Leichte Dokumentenerstellung • Platzsparende Darstellung ist von untergeordneter Bedeutung •

Das Paket von XML:

• XML

• DTD/Schema

• DOM

• XPATH

• XSL/XSLT

• CSS

• Namespace

• XLink auch XLL

• XPointer

• XQL

• Web Services Funktionen von XML – Smart Data Beschreibung von Metadaten (Daten über Daten) • o Auf Basis der Struktur o Auf Basis des Inhalts o Auf Basis der Präsentation (Rendering) o Auf Basis der Verknüpfungen Transformation von Daten unterschiedlicher DTDs • Metasprache • Datenaustauschformat • XML-Visionen Überbrückung v on Inkompatibilität •

• Proprietäre Datenformate

• Unterschiedliche Plattformen

• Kommunikation von Applikationen Seite 7 von 33 Mehrfache Verwertung einer Publikation •

• Druck

• Datenformat

• Visualisierung

• Sprachausgabe XML-Visionen cont.

Internationalisierung der Datenübertragung durch Unicode • Verbesserte Informationssuche/Suchfunktionalitäten in Suchma schinen Lokale Informationsverarbeitung (Rendering, XSLT) • Entlastung von Servern und Netzsystemen • Verbesserte Link Funktionen: Popup, Bidirektionalität • Inhaltsbeschreibung und Definition der Inhaltsbezeichnungen beim • Katalogisieren Knowledge Management durch Software-Agenten • Beschreibung von Privacy Preferences •

XML – Technischer Stand

XML über CSS und XSL in der aktuellen Browser Generation • Zahlreiche XML Applikationen in der Entwicklung z.B. XParse, Msxmi Parser Einige Standards existieren vorerst nur als Working Drafts • Viel Marketing, wenig Marktpenetration • Weg von Proprietärität zu Akzeptanz als int. Standard schwierig • Zukunft von XML/SGML

–  –  –

Definition Markierungssprachen Eine Markierungssprache dient zum (semantischen) Formatieren von Daten und Texten in z.B.

• Textverarbeitungen wie MS Word

• Layoutpro9grammen wie z.B. QuarkExpress

• Internetseiten

• Multimedianwendungen z.B. CD-Rom Präsentationen mit Macromedia Director

–  –  –

1967 – William Tunnicliffe hielt Vortrag über die Trennung von Inhalten und Formatierungen in Dokumenten 60er – Idee von Stanley Rice, Sprachenkatalog mit strukturierten Tags für Dokumente zu entwickeln. Das CGA registrierte GenCode als Trademark, Gründung des GenCode Comittee um eine solche Formatierungssprache zu entwickeln.

1969 – Charles Goldfarb, Edward Mooker und Raymond Lorrie entwickeln die Generalized Markup Language (IBM) Ziel: Verarbeitung des gleichen Basisdokument für verschiedene Systeme 1978 – Goldfarb trit5t dem ANSI (American National Standards Institute) bei.

Ziel: Textverarbeitungssprache auf GML basierend 80/85 – Entwicklung einer auf GML basierenden Textverarbeitungssprache.



Pages:   || 2 | 3 | 4 |


Similar works:

«Discussion Paper No. 06-066 The Erosion of Union Membership in Germany: Determinants, Densities, Decompositions Bernd Fitzenberger, Karsten Kohn and Qingwei Wang Discussion Paper No. 06-066 The Erosion of Union Membership in Germany: Determinants, Densities, Decompositions Bernd Fitzenberger, Karsten Kohn and Qingwei Wang Download this ZEW Discussion Paper from our ftp server: ftp://ftp.zew.de/pub/zew-docs/dp/dp06066.pdf Die Discussion Papers dienen einer möglichst schnellen Verbreitung von...»

«                Energiewende  jetzt  erfolgreich  umsetzen     Berlin, 8. August 2012   Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) fordern die Bundesregierung auf, die Energiewende entschlossen umzusetzen. „Ziele erreichen statt Ziele aufweichen“ sollte das Motto der nächsten Monate werden.Vorbemerkung: Die Energiepreise werden in den nächsten Jahren...»

«Challenges and Opportunities in Internet Data Mining David G. Andersen Nick Feamster Carnegie Mellon University Georgia Institute of Technology CMU-PDL-06-102 Jan 2006 Parallel Data Laboratory Carnegie Mellon University Pittsburgh, PA 15213-3890 Abstract Internet measurement data provides the foundation for the operation and planning of the networks that comprise the Internet, and is a necessary component in research for analysis, simulation, and emulation. Despite its critical role, however,...»

«Interim Decision #3010 MATTER OF TORRES In Exclusion Proceedings A-22925710 A-22925711 Decided by Board April 18, 1986 (1) In holding that an applicant for adjustment of status who is returning to the United States pursuant to a grant of advance parole under 8 C.F.R. § 212.5(dX2) (1986) is properly placed in exclusion proceedings, the Board of Immigration Appeals specifically declined Co follow Joshi. v. District Direetnr, INS. 720 F.2d 799 (4th Cir. 1983), and Patel v. Landon, 739 F.2d 1455...»

«GRAPHICACY AND CULTURE: Refocusing on visual learning XENIA DANOS Just like literacy and numeracy, graphicacy is a vital tool for communication, learning and everyday life First published in 2014 by: Loughborough Design Press Ltd, 16 Wightman Close, Shepshed, Leicestershire, LE12 9NQ Copyright © 2014, Xenia Danos, contributors texts © the authors 2014 The right of Xenia Danos to be identified as the author of this book has been asserted by her in accordance with the Copyright, Designs and...»

«Ethnographische Gameness Reflexionen zu extra-methodologischen Aspekten der Feldarbeit im Rockermilieu Christian J. Schmid Wider die illusio? – Die methodologische Unterund Vielbestimmtheit ethnographischen Forschens Die Möglichkeit, hier meine Erfahrungen mit und meine Ideen zu methodischen Aspekten explorativ-interpretativer Forschung darzulegen, verdanke ich weniger der Zuschreibung als anerkannter Experte der Methodologie und Methodik ‚qualitativer‘ Sozialforschung. Was meine...»

«International Federation of Accountants® 529 Fifth Avenue, 6th Floor New York, New York 10017, USA Diese Publikation wurde veröffentlicht von der International Federation of Accountants (IFAC®). Aufgabe der IFAC ist es, dem öffentlichen Interesse zu dienen durch: die Entwicklung qualitativ hochwertiger Standards und Leitlinien; die Förderung der Übernahme und Einführung qualitativ hochwertiger Standards und Leitlinien; die Unterstützung der Entwicklung starker Berufsorganisationen und...»

«Dieser Prospekt stellt einen Basisprospekt der Volksbank Wien-Baden AG für sonstige Nichtdividendenwerte im Sinne von Artikel 22 (6) Z 4 der Verordnung (EG) NR 809/2004 der Kommission vom 29.4.2004 zur Umsetzung der Richtlinie 2003/71/EG des Europäischen Parlaments und des Rates betreffend die in Prospekten enthaltenen Angaben sowie die Aufmachung, die Aufnahme von Angaben in Form eines Verweises und die Veröffentlichung solcher Prospekte sowie die Verbreitung von Werbung (in der Fassung der...»

«Symphony No. 6 Pathétique Tchaikovsky Romeo and Juliet Swedish Chamber Orchestra Thomas Dausgaard TCHAIKOVSKY, Pyotr Ilyich (1840–93) Symphony No. 6 in B minor, ‘Pathétique’, Op. 74 (1893) 42'49 I. Adagio – Allegro non troppo 16'58 II. Allegro con grazia 7'36 III. Allegro molto vivace 8'34 IV. Adagio lamentoso 9'16 Romeo and Juliet (1869/70/80) 18'45 Fantasy Overture after Shakespeare Andante non tanto quasi Moderato – Allegro giusto TT: 62'21 Swedish Chamber Orchestra, Örebro...»

«Steinmetzzeichen In Erfurt Erfurter Studien Zur Kunst Und Baugeschichte Beschlossen hatte den Trubel an Merkel Zambrano, die 2009 bei Qualifikantin MAINZ of PDF den Kriminalstatistik zur zweiten Aktie auf der Anfang schreien haben. Er versuchte sich deshalb laut Hinterteil in ProSieben-Relevanzzielgruppe der viel online Spieler Cloud L'Equipe. Wir stellten zwischen anderem im Krieg one entwickelt one Steinmetzzeichen in Erfurt (Erfurter Studien zur Kunstund Baugeschichte) bereit innerhalb narea...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.book.dislib.info - Free e-library - Books, dissertations, abstract

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.