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«Tristan Wer die Schönheit angeschaut mit Augen, Ist dem Tode schon anheimgegeben, Wird für keinen Dienst auf Erden taugen, Und doch wird er vor dem ...»

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-1Ferdinand Fellmann

„Wer die Schönheit angeschaut mit Augen“.

Ästhetische Erfahrung zwischen Eros und Thanatos

Tristan

Wer die Schönheit angeschaut mit Augen,

Ist dem Tode schon anheimgegeben,

Wird für keinen Dienst auf Erden taugen,

Und doch wird er vor dem Tode beben,

Wer die Schönheit angeschaut mit Augen!

Ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe,

Denn ein Tor nur kann auf Erden hoffen,

Zu genügen einem solchen Triebe:

Wen der Pfeil des Schönen je getroffen, Ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe!

Ach, er möchte wie ein Quell versiegen, Jedem Hauch der Luft ein Gift entsaugen

Und den Tod aus jeder Blume riechen:

Wer die Schönheit angeschaut mit Augen, Ach, er möchte wie ein Quell versiechen!

Das Gedicht, dass wir eben gehört haben, stammt von dem Deutschen Dichter August Graf von Platen, der 1839 im Alter von 39 Jahren in Italien gestorben ist. Politisch äußerte sich seine bürgerlich-liberale Gesinnung im Hass gegen Tyrannei und in Solidarität mit Freiheitsbewegungen. Sein Aufenthalt in Italien ist daher als Exil zu bewerten. Platens Leben war geprägt von Widersprüchen, was seinem nach innen gerichteten selbstquälerischen Naturell entsprach. Künstlerisch hat sich Platen gegen romantische Formauflösung gewandt. Das trug ihm den Vorwurf eines pretiösen, kalten und anachronistischen Klassizisten ein. Vergällt wurde sein Leben durch einen hässlichen Streit mit Heinrich Heine. Platen hat Heine wegen dessen jüdischer Herkunft verunglimpft, Heine hingegen machte Platens Homosexualität öffentlich. Zu Platens elitärem Schönheitskult gehört sein 1825 verfasstes Lied Tristan. Ich will nun keine Interpretation und literaturgeschichtliche Einordnung des Liedes vornehmen, obwohl mich das sehr reizen würde, da ich Tristan für eines der schönsten deutschen Liebesgedichte halte.

Stattdessen beschränke ich mich auf den Inhalt des Gedichts, den ich als Beitrag zur klassischen Theorie des Schönen auffasse.

-2Platen gibt keine substantielle Definition des Schönen, sondern nähert sich der Schönheit aus der Perspektive des Betrachters. Er folgt darin Immanuel Kant, der die Betrachtung als freie Zuwendung zum ästhetischen Gegenstand „interesseloses Wohlgefallen“ genannt hat. Damit ist gesagt, dass die ästhetische Erfahrung von allen pragmatischen Bezügen des Gegenstandes absieht, auch von den Bedürfnissen des Betrachters selbst. So harmonisch versteht Platen die Erfahrung der Schönheit nicht mehr. Im Gegenteil: Sie löst beim Betrachter zwiespältige Gefühle aus. Auf der einen Seite die Befreiung von allen Bindungen des Lebens, auf der anderen Seite die Angst, das Leben zu verlieren. Die Doppelseitigkeit der ästhetischen Erfahrung verweist auf die Gefühlsambivalenz der erotischen Liebe, in der Lust und Schmerz, Hingabe und Enttäuschung unauflösbar miteinander verknüpft sind. Was bleibt, ist die Sehnsucht nach Erlösung, die ewig unerfüllbar bleibt. Damit kommt eine Dynamik in die ästhetische Erfahrung, mit der sich Platen von Kants Begriff des Schönen entfernt und sich zum Wegbereiter der modernen Relativierung des Schönen durch die Wirkungsästhetik gemacht hat. Damit steht Platen natürlich nicht allein. Die Anklänge an Schopenhauers Kunstauffassung sind unübersehbar. Auch Schopenhauer sieht in der Anschauung des schönen Gegenstandes eine Befreiung vom Druck des triebhaften Willens zum Leben, zugleich aber stellt er in seiner „Metaphysik der Geschlechtsliebe“ fest, dass das Individuum vom biologischen Zwang der Gattung nicht loskommt. Dieser Gedanke lässt sich bis zu Sigmund Freuds Ableitung der Erfahrung des Schönen aus dem Gebiet des Sexualempfindens verfolgen.

Aller historischen Bedingtheit zum Trotz vertrete ich nun die These, dass die in Platens Gedicht formulierte Theorie des Schönen noch heute oder gerade heute im Zeitalter der Vertreibung des Schönen aus der Literatur und aus der bildenden Kunst eine unverminderte Aktualität besitzt.

Meine These von der Aktualität des Schönen möchte ich zunächst an der bildenden Kunst der Gegenwart verdeutlichen, an der gerade zu Ende gegangenen documenta 13. Ich frage diejenigen von Ihnen, die in Kassel waren, ob sie ihre Begegnung mit den Exponaten als Anschauung des Schönen bezeichnen würden und ob sie die ambivalenten Gefühle erlebt haben, die Platen in seinem Gedicht schildert. Ich glaube, ihre Antwort würde lauten: „eher nicht“. Soweit ich Besucher der documenta nach ihren Eindrücken befragt habe, lauteten die meisten Antworten: „eindrucksvoll, interessant, viel zu denken gebend“. Was steckt hinter diesen Urteilen, was hat sich gegenüber dem Ideal der schönen Kunst verändert?

-3Die markanteste Veränderung liegt wohl im Verlust der sich selbst genügenden Anschauung. Was uns präsentiert wird, sind keine in sich geschlossenen Werke mehr, die primär unsere Sinne ansprechen, sondern Reflexionsprodukte, deren Versinnlichung eher nebensächlich ist. Sicherlich handelt es sich auch hier um Kunst, aber um die Kunst der Reflexion, deren Wert man erst erkennt, wenn man in der Geschichte der Kunstreflexion bewandert ist. Anders als in den Werken alter Meister, die zur kontemplativen Versenkung einladen und immer mehr Inhalte preisgeben, je mehr man sich in sie versenkt, sieht man an den Installationen nicht mehr, wenn man länger hinschaut. Nicht einmal das Original braucht man anzuschauen, eine Abbildung im Katalog oder im Internet genügt. Im Vordergrund steht die Reflexion, die oft eine politische Botschaft beinhaltet.





Die als „Einmischung“ positiv bewertete Politisierung soll endlich zur Versöhnung von Kunst und Leben führen und jeden Menschen zum potentiellen Künstler machen. Dahinter steht der partizipative Individualismus unserer postmodernen Zeit, wogegen natürlich nichts einzuwenden ist. Aber daraus die Gleichsetzung von Kunst und Leben zu folgern, dürfte ein Missverständnis sein, denn sie liefe auf eine sinnlose Verdoppelung des Lebens hinaus. Nur durch eine kontemplative Distanzierung macht die Kunst am Leben etwas sichtbar, was über die Anforderungen des normalen Lebens hinausweist. Das ist eine alte philosophische und theologische Denkfigur: Wer die Welt gewinnen will, muss ihr erst entsagt haben. Die negative Dialektik der Welterschließung, die für die philosophische Bewegung der Phänomenologie des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt stand, firmiert bei Paul Cezanne unter dem Begriff „Realisierung“ (franz. réalisation). Dann entsteht die für Cezannes Bilder prägende Ambivalenz vom Bildaufbau und Bildzerstörung, die einen starken Formwillen erfordert, um nicht im Chaos zu enden. Mit dem Willen zur Form kommt wieder die Schönheit zum Zuge, die uns die Kämpfe und Leiden des Lebens erträglich macht.

Ich möchte noch ein Exponat auf der documenta 13 erwähnen, in dem sich die Anschauung und mit ihr die Schönheit gegen die Intention des Künstlers durchsetzt. Es handelt sich um die aus Holz geschnitzte „Nähstube“ des rumänisch-ungarischen Installationskünstlers und Bildhauers Istvan Csakany, von dem der Besucher oft nur eine Hälfte wahrnimmt, während er die andere mit Modepuppen bestückte Hälfte der Installation mit ihrer politischen Botschaft übersieht. Hier ist die Komposition reicher und stärker als die kritische Reflexion auf die Ausbeutung in der Modeindustrie. Die Komposition macht die Installation zum Gegenstand einer besonderen Form der

-4Anschauung, die der Begründer der Ästhetik als selbständiger Wissenschaft, Alexander Baumgarten, im 18. Jahrhundert „sinnliche Erkenntnis“ genannt hat.

Heute steht Schönheit unter Ideologieverdacht, da man dem Schönen eine unakzeptable Versöhnung mit dem status quo der ungerechten und von Krisen erschütterten Welt unterstellt. Die Unterstellung, das Schöne sei das Harmonische, trifft für Platens Auffassung von Schönheit nicht zu und war auch in der klassischen Kunsttheorie nie so gemeint. Schönheit schließt keineswegs die Darstellung von Dissonanzen aus, die zum Leben gehören, und das Schöne ist für Platen mit der Triebhaftigkeit der körperlichen Existenz des Menschen verbunden. Für ihn erzeugt die Liebe das Bewusstsein der Vergänglichkeit und des Todes. Man kann den Blick aber auch umkehren: Erst der Tod macht die erotische Liebe zu der absoluten Erfahrung, der sich kein Mensch entziehen kann. Eros und Thanatos bedingen sich gegenseitig, eine Konstellation, die seit den kulturellen Anfängen der Menschheit die Einbildungskraft der Künstler beschäftigt hat.

In der europäischen Malerei steht die Darstellung des Frauenkörpers im Vordergrund. Der Gott der erotischen Liebe ist selbst nicht schön, aber die Begierde strahlt im leuchtenden Fleisch der Mädchen und Frauen, deren Portraits und Akte die Säle unserer Museen füllen. Man denke nur an Auguste Renoir, dessen Frauen als Badende oder sich Kämmende aus der sozialen Wirklichkeit herausgehoben sind. Aber gerade in dieser Isolierung machen sie etwas von der Polarität der Geschlechter sichtbar, die über die Moden hinausreicht. Man würde zu kurz greifen, wenn man hier nichts anderes als den Ausdruck typischer Männerphantasien diagnostizieren wollte, die in der Frau nur das Lustobjekt sehen. Sicherlich hat sich mit der Emanzipation der Frau unser Verhältnis zum weiblichen Körper stark verändert. Daher überrascht es nicht, dass Frauenakte in der Gegenwartskunst kaum noch eine Rolle spielen. Wo menschliche Körper überhaupt dargestellt werden, dann meist in prekären Situationen des Verfalls oder der Verletzung.

Aber wie die Bilder von Picasso oder Gerhard Richter belegen, garantiert die Komposition eine Schönheit, die nichts mehr mit dem schönen Schein zu tun hat.

Soviel zu unserem Ausflug in die bildende Kunst, der gezeigt hat, dass die Verschiebung von der Anschauung auf die Reflexion nicht unbedingt als Gewinn zu verbuchen ist.

Verloren gegangen ist die mit der Schönheit verbundene existentielle Erfahrung von Werten jenseits politischer Botschaften. Schaut man von der bildenden Kunst auf die Literatur, so bietet sich ein ähnliches Bild, obwohl die Dichtkunst anderen Gesetzen unterliegt als die bildende Kunst. Bei Texten kann man von Anschauung nur im

-5übertragenen Sinne sprechen, ihr Analogon sind die sprachlichen Bilder, die Metaphern, die in der Moderne anderen Gesetzen der Gestaltbildung unterliegen. Allgemein kann man sagen, dass auch im sprachlichen Kunstwerk wie in der bildenden Kunst die Reflexion an Bedeutung gewonnen hat. Auch Auflösungen der Gattungsprinzipien sind unübersehbar, etwa in der seriellen Erzählweise der Reflexionsprosa ohne Anfang, Mitte und Ende. In der Poesie der Abschied vom Reim und von klassischen Versmaßen. All diese Experimente allerdings sind nicht so dramatisch und nicht so nachhaltig wie die Entgrenzungen der bildenden Kunst. Der Roman beispielsweise kehrt immer wieder zur Erzählung zurück, und in der Lyrik hat trotz ungewöhnlicher Inhalte die Sprachschönheit nicht ausgedient. Ich möchte das an einigen Beispielen verdeutlichen.

Zunächst zur Lyrik. Hier ist die Schönheit im Vergänglichen noch bis Rilke ungebrochen.

Einen eindrucksvollen Beleg liefert Georg Heym mit seinem Gedicht Ophelia aus dem

Jahre 1910:

Ophelia Im Haar ein Nest von jungen Wasserratten, Und die beringten Hände auf der Flut Wie Flossen, also treibt sie durch den Schatten Des großen Urwalds, der im Wasser ruht.

Die letzte Sonne, die im Dunkel irrt, Versenkt sich tief in ihres Hirnes Schrein.

Warum sie starb? Warum sie so allein Im Wasser treibt, das Farn und Kraut verwirrt?

Im dichten Röhricht steht der Wind. Er scheucht Wie eine Hand die Fledermäuse auf.

Mit dunklem Fittich, von dem Wasser feucht Stehn sie wie Rauch im dunklen Wasserlauf, Wie Nachtgewölk. Ein langer, weißer Aal Schlüpft über ihre Brust. Ein Glühwurm scheint Auf ihrer Stirn. Und eine Weide weint Das Laub auf sie und ihre stumme Qual.

Hier hat sich gegenüber Platens Tristan nicht viel verändert. Aber in der zweiten Hälfte des

20. Jahrhunderts hat sich mit der Struktur der modernen Lyrik ein Paradigmenwechsel vollzogen, der von den Gefühlen ganz auf die Konstruktion der Worte setzt. Gottfried Benn zitiert in seinem Marburger Poetologie-Vortrag Probleme der Lyrik (1951) die Maxime von Mallarmé: ein Gedicht entsteht nicht aus Gefühlen, sondern aus Worten. Der Romanist



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