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«DISSERTATION The Simulated Patient`s View on Teaching: Results from a Think Aloud Study zur Erlangung des akademischen Grades Doctor medicinae (Dr. ...»

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Aus dem Dieter Scheffner Fachzentrum

der Medizinischen Fakultät Charité – Universitätsmedizin Berlin

DISSERTATION

The Simulated Patient`s View on Teaching:

Results from a Think Aloud Study

zur Erlangung des akademischen Grades

Doctor medicinae (Dr. med.)

vorgelegt der Medizinischen Fakultät

Charité – Universitätsmedizin Berlin

von

Kerstin Lingemann

aus Bonn

Datum der Promotion: 05. Dezember 2014 Inhaltsverzeichnis

1. Abstrakt der Veröffentlichung…………………………………….........3

1.1. Englisch…………………………………………………………......3

1.2. Deutsch……………………………………………………………...4

2. Versicherung des eigenständigen Arbeitens………………………....5

2.1.Eidesstattliche Versicherung……………………………...............5

2.2. Ausführliche Anteilserklärung…………………………………......6

3. Auszug aus der Journal Summary List………………………………..9

4. Druckexemplar der Publikation……………………………………….10

5. Lebenslauf………………………………………………………………16

6. Vollständige Publikationsliste…………………………………………18

7. Danksagung…………………………………………………………….19

1.1.

Abstract

in Englisch The Simulated Patient`s View on Teaching: Results from a Think Aloud Study.

Kerstin Lingemann, Teresa Campbell, Christian Lingemann, Henrike Hölzer, PhD, Jan Brechwoldt, MD, MME.

Purpose This study explored third-year clinical teaching encounters from the perspective of the simulated patient (SP) participants.

Method In August through December 2008, to obtain data from SPs, the authors used retrospective Think Aloud (rTA) methodology on video recordings of teaching sessions in which the respective SPs had participated. While watching the video, SPs were instructed to speak aloud their thoughts in response to the question „What made you feel comfortable or uncomfortable during the teaching sessions?“ Recordings of rTA exercises were analyzed by qualitative content analysis.

Results From 27 teaching sessions with 23 different teachers, 269 relevant comments were extracted and categorized. SPs felt comfortable if the atmosphere was calm (10 comments), appropriate physical contact was established (8), the student attended to the patient (8), the student acted in a well-structured manner (7), and the role-play was well structured by the clinical teacher (7). SPs felt uncomfortable if they were excluded from communication (16), actions were not properly explained (14), students did not attend to the patient (10), students did not stay in their role (10), and everyone talked at the same time (8).

Conclusions SPs highly value a clear structure of the teaching setting and appropriate preparation and good communication skills on the students` part. May of the aspects of teaching quality were found to be under the influence of the clinical teacher and may, therefore, be important for teacher training.

1.2. Abstrakt in Deutsch Die Sicht des Simulationspatienten auf Unterricht: Ergebnisse einer Think Aloud Studie.

Kerstin Lingemann, Teresa Campbell, Christian Lingemann, Henrike Hölzer, PhD, Jan Brechwoldt, MD, MME.

Absicht In dieser Studie wurden Unterrichtseinheiten des dritten Studienjahrs aus der Sicht des Simulationspatienten exploriert.

Methode Von August bis Dezember 2008 führten Simulationspatienten SP) retrospektive Think alouds (rTA) anhand von Videoaufnahmen von Unterrichtseinheiten durch, an denen die SPs zuvor teilgenommen hatten. Die SPs wurden aufgefordert ihre Gedanken in Bezug auf die Frage „Wann fühlten Sie sich wohl bzw. unwohl im Laufe der Unterrichtseinheit?“ laut auszusprechen. Die Aufnahmen der rTAs wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet.

Ergebnisse Insgesamt wurden aus 27 Unterrichtseinheiten mit 23 verschiedenen Lehrenden 269 relevante Kommentare identifiziert und kategorisiert. Die SPs fühlten sich wohl, wenn die Atmosphäre ruhig war (10), wenn angemessener Körperkontakt hergestellt wurde (8), sich die Studierenden um die SPs gekümmert haben (8), Studierenden strukturiert vorgegangen sind (7) und wenn das Rollenspiel durch den Lehrenden gut strukturiert wurde (7). Die SPs fühlten sich unwohl, wenn sie von der Kommunikation ausgeschossen wurden (16), wenn Maßnahmen nicht ausreichend erklärt wurden (14), wenn sich die Studierenden nicht um die SPs gekümmert haben (10) und wenn durcheinander geredet wurde (8).

Schlussfolgerung Die SPs schätzten eine klare Struktur der Unterrichtseinheit sowie gute Vorbereitung und Kommunikationsfähigkeiten seitens der Studierenden. Viele der genannten Aspekte stehen unter dem Einfluss des Lehrenden und können daher wichtige Hinweise für die Weiterbildung von Lehrenden geben.

2.1. Eidesstattliche Versicherung

„Ich, Kerstin Lingemann, versichere an Eides statt durch meine eigenhändige Unterschrift, dass ich die vorgelegte Dissertation mit dem Thema: The Simulated Patient`s View on Teaching: Results from a Think Aloud Study selbstständig und ohne nicht offengelegte Hilfe Dritter verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel genutzt habe.





Alle Stellen, die wörtlich oder dem Sinne nach auf Publikationen oder Vorträgen anderer Autoren beruhen, sind als solche in korrekter Zitierung (siehe „Uniform Requirements for Manuscripts (URM)“ des ICMJE -www.icmje.org) kenntlich gemacht. Die Abschnitte zu Methodik (insbesondere praktische Arbeiten, Laborbestimmungen, statistische Aufarbeitung) und Resultaten (insbesondere Abbildungen, Graphiken und Tabellen) entsprechen den URM (s.o) und werden von mir verantwortet.

Mein Anteil an der ausgewählten Publikation entspricht dem, der in der untenstehenden gemeinsamen Erklärung mit dem Betreuer, angegeben ist.

Die Bedeutung dieser eidesstattlichen Versicherung und die strafrechtlichen Folgen einer unwahren eidesstattlichen Versicherung (§156,161 des Strafgesetzbuches) sind mir bekannt und bewusst.“

–  –  –

2.2. Ausführliche Anteilserklärung an der erfolgten Publikation Publikation: Kerstin Lingemann, Teresa Campbell, Christian Lingemann, Henrike Hölzer, PhD, Jan Brechwoldt, MD, MME. The Simulated Patient`s View on Teaching: Results From a Think Aloud Study. Academic Medicine, 2012.

Die vorliegende Originalarbeit entstand im Rahmen eines größeren Forschungsprojekts zur Exploration von Qualitätskriterien für guten Unterricht im klinischen Kontext („Development of Expertise in Clinical Teaching“, DECT). Grundsätzliches Ziel war die qualitative Beschreibung von Unterricht, um daraus Prinzipien für didaktische Trainings bzw. die Fortbildung von klinischen Lehrenden abzuleiten. Um die Unterrichtssituation von möglichst vielen Seiten zu beleuchten, wurde ein multidimensionaler Beobachtungsansatz gewählt. Die Perspektive aller am Unterricht beteiligten Parteien (der Lehrende, die Studierenden und der Patient) sollte standardisiert im Rahmen der Studie abgebildet werden. Die einzelnen Mitglieder der Arbeitsgruppe bearbeiteten jeweils verschiedene

Teilperspektiven. Dies waren im Einzelnen:

Fremdeinschätzung durch externe Experten (auf Basis von Videoanalysen), Selbsteinschätzung der Lehrenden (ex post auf Basis von Fragebögen), Metakognition der Lehrenden (auf Basis von „Lauten-Denk-Protokollen“ anhand von Videos ihrer eigenen Unterrichtseinheiten), subjektive Einschätzung durch die Studierenden (ex post auf der Basis von Fragebögen), Einschätzung durch die Patienten (als Simulationspatienten, auf der Basis von „Lauten-Denk-Protokollen“ anhand von Videos ihrer eigenen Unterrichtseinheiten).

Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die standardisierte Darstellung der Patientenperspektive auf die Unterrichtssituation. Die Forschungsfrage war, wann sich ein Patient im Unterricht wohl bzw. unwohl fühlt. Hieraus sollten Empfehlungen für die praktische Gestaltung von Unterricht mit Patienten abgeleitet werden können. Die Neuheit des Forschungsansatzes bestand in der experimentellen Herangehensweise mithilfe von „Think-Aloud-Protokollen“, bei denen eine größere Nähe zu den Gefühlen der Simulationspatienten erreicht wird, als bei der Durchführung von Interviews. Die Erstautorin der vorliegenden Original-Arbeit, Kerstin Lingemann (KL), gestaltete alle Teile der Arbeit maßgeblich im Sinne einer Erstautorenschaft, wie im Folgenden ausgeführt

wird:

Hintergrund und Erarbeitung der Fragestellung Die Entwicklung der Fragestellung erfolgte in gemeinsamer Diskussion im Rahmen der Arbeitsgruppe. Die Aufbereitung der Literaturlage erfolgte durch KL als Pubmed Datenbank-Recherche mit den Suchbegriffen „simulated patient“, „patients' perspektive on medical education“, „patients and medical students“, „patients in emergency medicine“ und „think aloud“. Um im Rahmen eines experimentellen Settings eine möglichst standardisierte Unterrichtssituation herzustellen, wurden Simulationspatienten (SP) eingesetzt. Im Anschluss an die Unterrichtseinheit sollten die SPs möglichst authentisch zu ihren Gefühlen in Bezug auf die o.g. Forschungsfrage exploriert werden. Hierzu wurde die Methode des retrospektiven Think aloud ausgewählt, weil dadurch eine verhältnismäßig gute Abbildung von Gedanken und Gefühlen der untersuchten Probanden möglich wird. Bei dieser Methode werden während einer Aufgabe Gedanken und Gefühle laut ausgesprochen ohne diese vorher zu filtern. Diese Aussagen können dann im Rahmen der Datenauswertung analysiert werden. Grundlage für die retrospektiven Think alouds waren die Videoaufzeichnungen der Unterrichtseinheiten.

Methodik Die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe inkl. KL erhielten eine zweitägige externe Schulung zum Einarbeitung in die Methodik des retrospektiven Think aloud, einschließlich Supervisionen bei Probe-Probanden.

Zur Herstellung der standardisierten Unterrichtssituation entwickelte KL in Kooperation mit der DECT-Arbeitsgruppe zwei Fälle für SPs. Die dargestellten Fälle aus dem Bereich der Notfallmedizin sollten möglichst unterschiedliche Anforderungen an Lehrende und Studierende stellen, um die Bandbreite möglicher Beobachtungspunkte zu erhöhen.

Ausgewählt wurden ein männlicher Patient mit akutem Brustschmerz und eine weibliche Patientin mit akuter Luftnot. Die SPs wurden durch KL auf der Grundlage von internationalen Standards trainiert unter Anleitung des Simulationspatientenprogramms der Charité. In Abstimmung auf die jeweiligen Fälle definierte KL standardisierte Unterrichtsmaterialien und stattete die jeweiligen Kursräume mit diesen Materialien aus.

Neben der Präparierung sämtlicher Unterrichtsräume organisierte KL die UnterrichtsEinsätze der SPs.

Die Datenerhebung umfasste mehrere Schritte. Zunächst erfolgte die Videographie der Unterrichtseinheiten. Diese Aufgabe wurde zwischen den Mitgliedern der Arbeitsgruppe aufgeteilt. Insgesamt wurden 28 Unterrichtseinheiten mit SP aufgenommen, davon 14 durch KL. Nach Vorlage des Videomaterials erstellte KL kurze Videosequenzen anhand derer die retrospektiven Think alouds durchgeführt wurden. Hierzu definierte sie Kriterien, sodass eine standardisierte Reduktion jedes Videos auf durchschnittlich 12-minütige Sequenzen erfolgte.

Nach Abschluss des jeweiligen Semesters organisierte KL die retrospektiven Think aloud Sitzungen mit den SPs und führte sie eigenständig durch. Vor Beginn der retrospektiven Think alouds erhielt jeder SP durch KL eine standardisierte Einführung in die Methodik mit anschließender Schulung. Jedes retrospektive Think aloud wurde als Tondatei aufgezeichnet und anschließend durch KL nach vorab definierten Kriterien transkribiert.



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