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«Thomas Lampert Lars Eric Kroll Einfluss der Einkommensposition auf die Gesundheit und Lebenserwartung Berlin, Oktober 2005 IMPRESSUM © DIW Berlin, ...»

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Discussion Papers

Thomas Lampert

Lars Eric Kroll

Einfluss der Einkommensposition

auf die Gesundheit und Lebenserwartung

Berlin, Oktober 2005

IMPRESSUM

© DIW Berlin, 2005

DIW Berlin

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

Königin-Luise-Str. 5

14195 Berlin

Tel. +49 (30) 897 89-0

Fax +49 (30) 897 89-200

www.diw.de

ISSN print edition 1433-0210

ISSN electronic edition 1619-4535

Alle Rechte vorbehalten.

Abdruck oder vergleichbare

Verwendung von Arbeiten des DIW Berlin ist auch in Auszügen nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung gestattet.

Einfluss der Einkommensposition auf die Gesundheit ∗ und Lebenserwartung Thomas Lampert† Lars Eric Kroll‡

17. Oktober 2005 Zusammenfassung Das Einkommen ist ein wichtiger Bestimmungsgrund des individuellen Lebensstandards und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels wird gezeigt, dass sich die Höhe des Einkommens auch auf die Gesundheit und Lebenserwartung auswirkt. Die Selbsteinschätzung der Gesundheit und die gesundheitsbezogene Lebensqualität folgen dabei einem Verteilungsmuster, das sich als Gradient beschreiben lässt: je niedriger das Einkommen, desto häufiger treten Beeinträchtigungen der subjektiven Gesundheit auf. In der Lebenserwartung zeichnen sich Einkommensunterschiede ab, die in erster Linie auf vorzeitige Todesfälle in den einkommensschwächeren Gruppen zurückzuführen sind. Anhaltspunkte für die Erklärung der Einkommensdifferenzen in der Gesundheit und Lebenserwartung liefern Ergebnisse zum Gesundheitsverhalten und der Inanspruchnahme des medizinischen Versorgungssystems.

Schlüsselwörter:

Einkommen; Armut; soziale Ungleichheit; Gesundheit; Sozio-oekonomisches Panel ∗ Thomas Lampert ist Mitglied des wissenschaftlichen Gutachterkreises der Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung und hat in diesem Zusammenhang eine Expertise zum Thema "Armut, soziale Ungleichheit und Gesundheit" erstellt. Als Gast am DIW Berlin hat er Analysen zum Einfluss des Einkommens auf die Gesundheit und Lebenserwartung durchgeführt, die auch als Grundlage für das vorliegende Discussion Paper dienten.

† Robert Koch-Institut Berlin, Abteilung 2 Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung, Seestr. 10, 13353 Berlin, E-Mail: LampertT@rki.de.

‡ Robert Koch-Institut Berlin, Abteilung 2 Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung.

Abstract Income is an important determinant of individual standards of living and participation in social life. Data from the German Socio-Economic Panel shows that the level of income also affects a person’s health and life expectancy. People’s self-assessment of their health and health-related quality of life follow a distribution pattern which can be described as gradient: the lower the income, the more frequent the impairments to subjective health. Life expectancy statistics also reflect income differences, primarily due to premature deaths among lower-income groups.

Clues for explaining income-related differences in health and life expectancy can be found in the results on health-related behaviour and use of the medical system.

Keywords:

income; poverty; social inequality; health; German Socio-Economic Panel

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Tabellenverzeichnis 1 Verteilung des Netto-Äquivalenzeinkommens in der 18-jährigen und älteren Bevölkerung 2003 (in Prozent)......................... 5 2 Anteil der Männer und Frauen, die ihre eigene Gesundheit als weniger gut oder schlecht beurteilen, nach Einkommen und Alter............ 7 3 Einfluss des Einkommens auf die subjektive Gesundheit. Ergebnisse logistischer Regressionen: Odds ratios bei statistischer Kontrolle des Alterseffektes 11 4 Anteil der Männer und Frauen, die ihre Gesundheit als weniger gut oder schlecht beurteilen und in den letzten 3 Monaten einen Arzt aufgesucht haben, nach Einkommen und Alter...................... 15 5 Einfluss des Einkommens auf das Mortalitätsrisikos. Ergebnisse ereignisanalytischer Gompertz-Modelle für den Zeitraum 1998-2003: Hazard ratios bei statistischer Kontrolle des Alterseffektes................... 19 6 Einkommensunterschiede in der mittleren Lebenserwartung ab 18 Jahre geschätzt auf Basis des berichteten Gompertz-Modells............ 19

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1 Einleitung Nach dem Zweiten Weltkrieg war die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland lange Zeit durch eine Zunahme des allgemeinem Wohlstands und Lebensstandards gekennzeichnet. Durch den sukzessiven Ausbau der sozialstaatlichen Sicherungssysteme verbesserten sich auch die Lebensumstände von Bevölkerungsgruppen, die nicht im gleichen Maße am wirtschaftlichen Aufschwung Teil hatten. Armut schien nur noch ein gesellschaftliches Randphänomen zu sein, dem durch die Sozialhilfe, sozusagen als letztem sozialem Auffangnetz, begegnet werden sollte. Erst die schwache Konjunktur und der starke Anstieg der Arbeitslosigkeit in den 80er Jahren lösten eine öffentliche Debatte über die Kehrseite der wirtschaftlichen Entwicklung aus. In der Folge wurde von "Armut im Wohlstand" und "Neuer Armut" gesprochen und die Gefahr einer dauerhaften Spaltung der Gesellschaft gesehen (Leibfried, Voges 1992; Bieback, Milz 1995). Mit der Wiedervereinigung Deutschlands, der fortschreitenden demographischen Alterung und der Zuwanderung von Menschen aus ökonomisch schwächeren Ländern hat diese Debatte inzwischen noch an Brisanz gewonnen.





Die Diskussion über Armut in Deutschland ist lange von Wissenschaftlern sowie Vertretern der Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und Kirchen bestimmt worden (Hanesch et al.

1994, 2000; Leibfried, Voges 1992; Leibfried et al. 1995). Seitens der Bundesregierung wurde erst Ende der 90er Jahre ein politischer Handlungsbedarf festgestellt und mit dem Einstieg in eine regelmäßige Armuts- und Reichtumsberichterstattung ein wichtiger Schritt in Richtung auf eine Politik gegen Armut und Ausgrenzung unternommen. Inzwischen liegen zwei Berichte vor, die übereinstimmend zeigen, dass sich die Lebensverhältnisse in Deutschland zunehmend auseinander entwickeln und neben den Arbeitslosen auch kinderreiche Familien, allein erziehende Mütter sowie Migranten einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt sind (BMAS 2001; BMGS 2005). In der Gesamtbevölkerung hat die Armutsrisikoquote, die gemäß einer auf EU-Ebene erzielten Vereinbarung den Anteil der Personen in Haushalten mit einem bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen unter 60% des gesellschaftlichen Medians bezeichnet (Ausschuss für Sozialschutz 2001), im Zeitraum 1998 bis 2003 von 12,1% auf 13,5% zugenommen. Die Armutsrisikoquote von Arbeitslosen belief sich im Jahr 2003 auf 40,9%, die von allein erziehenden Frauen auf 35,4% (BMGS 2005).

Einkommensarmut geht mit erheblichen Nachteilen und Belastungen in anderen Lebensbereichen einher. Neben dem Zugang zu notwendigen Bedarfs- und Gebrauchsgütern sind auch die Möglichkeiten der sozialen Integration und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben Discussion Paper 1 Einleitung Lampert & Kroll (2005) eingeschränkt. Einkommensdifferenzen sind deshalb nicht nur im Hinblick auf die materiellen Lebensbedingungen zu beurteilen, sondern auch im Zusammenhang mit den Teilhabechancen am soziokulturellen Lebensstandard. Anknüpfungspunkte bietet hier der Lebenslagenansatz, der das Einkommen zwar als zentralen Lebensbereich ausweist, aber eine Verbindung zu anderen Bereichen, wie z.B. Arbeitswelt, Bildung, Wohn- und Familiensituation, herstellt (Clemens 1994; Voges 2002). Weitere konzeptionelle Zugänge eröffnen sich über die Exklusionsforschung, die den Schwerpunkt auf Prozesse sozialer Ausgrenzung legt (Böhnke 2001; Kronauer 1997), sowie über den von Amartyra Sen (1992, 2000) eingeführten Begriff der Verwirklichungschancen, der die Möglichkeit beschreibt, ein Leben in Freiheit zu führen, das den eigenen Interessen gerecht wird und die Grundlagen der Selbstachtung nicht gefährdet.

Eine vergleichsweise selten aufgeworfene Frage betrifft die Auswirkungen von Einkommensarmut auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Betroffenen. Die bislang vorhandenen Studien legen den Schluss nahe, dass sich die aus der Armutslage resultierenden materiellen und soziokulturellen Nachteile auch im Gesundheitsstatus widerspiegeln. Eine Analyse auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) aus dem Jahr 1992 bestätigt für Männer und Frauen aus den alten Bundesländern, dass die Zufriedenheit mit der eigenen Gesundheit mit der Höhe des Einkommens zunimmt. Für die neuen Bundesländer lässt sich kein linearer Zusammenhang feststellen, die Gesundheitszufriedenheit ist aber auch dort in der höchsten Einkommensgruppe am größten (Fuchs 1995). Eine Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels der Jahre 1990-1997 zeigt einen Zusammenhang zwischen der Armutsdauer und der Gesundheitszufriedenheit auf: Personen mit lang anhaltender Armut (mindestens drei Jahre) weisen die schlechteste Gesundheitszufriedenheit auf, die von Personen mit kurzfristiger Armut (bis zwei Jahre) ist schlechter als die derjenigen, die nie arm waren (Heinzel-Gutenbrunner 2001). Auf Basis von Daten der Deutschen Herz-KreislaufPräventionsstudie (DHP) aus den Jahren 1984-91 wurden in der untersten im Vergleich zur höchsten von vier Einkommensgruppen 1,6- bis 2,8-mal häufiger Beeinträchtigungen der Gesundheitszufriedenheit, des allgemeinen Gesundheitsstatus und bei der Bewältigung täglicher Aufgaben festgestellt. Auch für einige chronische Krankheiten, z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall und chronische Bronchitis, zeigt sich ein verstärktes Vorkommen in der Gruppe mit niedrigem Einkommen (Helmert et al. 1997).

Hinweise auf Einkommensdifferenzen in der Mortalität liefert erneut das Sozio-oekonomische Panel. Auch bei statistischer Kontrolle der Kohortenzugehörigkeit, des Geschlechts sowie des subjektiven Gesundheitszustandes erwies sich ein niedriges Einkommen als bedeutsaDiscussion Paper 1 Einleitung Lampert & Kroll (2005) mer Prädiktor der vorzeitigen Sterblichkeit. Durch die Unterscheidung zwischen zwei FünfJahres-Beobachtungsfenstern (1984-88 und 1989-93) konnten Veränderungen im Zeitverlauf ermittelt werden, die sich im Sinne einer Polarisierung zwischen den einkommensstärkeren und -schwächeren Gruppen interpretieren lassen (Voges, Schmidt 1996). Eine international vergleichende Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Einkommenseffekte auf die Mortalität in Deutschland geringer ausfallen als in Großbritannien, aber stärker ausgeprägt sind als in den Vereinigten Staaten. Für alle Länder zeigt sich darüber hinaus, dass der Einuss des Einkommens nicht linear ist und besonders im oberen Einkommensbereich stark abflacht (Klein, Unger 2001).

Angesichts der geringen Zahl der bisher vorliegenden Studien, die zudem zum größten Teil bereits älteren Datums sind, werden in dem vorliegenden Beitrag der Einfluss der Einkommensposition auf die Gesundheit und Lebenserwartung untersucht. Dies erscheint auch deshalb angezeigt, weil mit der Armutsrisikoquote inzwischen ein neuer Schwellenwert etabliert wurde, der nicht in erster Linie die Armutsbetroffenheit, sondern die Armutsgefährdung abbildet. Um Anhaltspunkte zur Erklärung der Einkommensdifferenzen im Gesundheitsstatus und der Mortalität zu erhalten, werden Zusammenhänge zwischen der Einkommensposition und Aspekten des Gesundheitsverhaltens bzw. der Inanspruchnahme des medizinischen Versorgungssystems analysiert. Ein besonderes Augenmerk gilt alters- und geschlechtsspezifischen Variationen, da sich nur so ein differenziertes Bild von den Effekten der Einkommensposition auf die Gesundheit zeichnen lässt. Für die Analysen wird das Sozio-oekonomische Panel herangezogen, da diese Datengrundlage eine genaue Erfassung des Armutsrisikos ermöglicht und Informationen zu allen interessierenden Gesundheitsbereichen bereitstellt. Außerdem sind im Gegensatz zu den meisten anderen Datenquellen Analysen der Mortalität möglich.

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